Sportmedizin

Dr. Kurt Johannes SchmiegSie möchten gesund und fit bleiben, oder etwas für Ihre Gesundheit tun und Ihr Training optimieren? Auch wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden (z.B. Diabetes, Bluthochdruck oder einer koronaren Herzkrankheit) und deshalb sportlich aktiv werden möchten, sind wir Ihre kompetenten Ansprechpartner.

Dr. Schmieg gehört zu den empfohlenen Ärzten der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin.

Wir freuen uns darauf, Ihnen als Freizeit- und Leistungssportler oder als Patient mit Erkrankungen des Herzkreislaufsystems weiterhelfen zu können.

Sportlergruppe

Primärprävention

Regelmäßige Bewegung und Sport verringern nicht nur das Risiko von Herzkrankheiten, sie verringern auch die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes mellitus (Typ II) zu erkranken. Entsprechend positiv wirkt sich regelmäßiges Bewegungstraining auch auf die Lebenserwartung aus: Körperlich aktive Personen weisen gegenüber weniger aktiven Menschen eine um den Faktor 4 erhöhte Lebenserwartung auf.

Damit Sie Ihren Körper weder über- noch unterfordern, können Sie in unserer Praxis eine gezielte Leistungsdiagnostik durchführen lassen. Anhand dieser Werte können wir gemeinsam ein für Sie passendes Trainingsprogramm besprechen und festlegen. Die Untersuchungen lassen eventuelle Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems erkennen. Die Auswertung ist eine wichtige Grundlage für ein gesundes Training ohne Gefahren und Überlastung.

Unsere Aufgabenbereiche in der Primärprävention:

  • Analyse Ihrer individuellen Risikofaktoren Konstellation
  • Körperliche Untersuchung
  • Größe, Gewicht, Körperfettgehalt (Anthropometrie)
  • Laborchemische Untersuchung
  • Elektrokardiogramm
  • Echokardiographie
  • Spirometrie
  • Belastungs-EKG

Ergänzende Untersuchungen wie Spiroergometrie, Laktatdiagnostik, spezielle Testverfahren oder eine sonographische Untersuchung der Organe werden individuell und unter Berücksichtigung Ihrer bevorzugten Sportart durchgeführt.

Lungenfunktionsprüfung: Spirometrie

Bei der Spirometrie handelt es sich um ein Verfahren zur Lungenfunktionsprüfung.

SpirometrieSie atmen dabei durch ein Mundstück in ein Schlauchsystem, Ihre Nase wird mit einer Klemme verschlossen. Mundstück und Schlauchsystem sind mit einem Spirometer verbunden, das die Atemgeschwindigkeit und die Strömungsgeschwindigkeit Ihrer Atemluft misst. Sie erhalten von uns während der Untersuchung genaue Anweisung, wie Sie ein- oder ausatmen sollen.

Die Messdaten können uns aussagekräftige Hinweise für das Vorliegen einer möglichen Erkrankung Ihrer Atemwege oder Lunge geben.

Laktat-Leistungsdiagnostik

Wir und unsere Testzentren halten sich bei der Laktat-Leistungsdiagnostik an die Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin & Prävention (DGSP).  Als zentrale Größe Ihres Energiestoffwechsels wird auf jeder Belastungsstufe das Laktat (Salz der Milchsäure) Ihres Blutes gemessen. Gleichzeitig ermitteln und monitorisieren wir Ihre Herzfrequenz anhand eines Oberflächen-EKGs. Die Ergebnisse werden dann als Ihre persönliche Laktat-Leistungs-Kurve ausgegeben.

Laktat-Leistungs-Kurve

alt-textDie Laktat-Leistungs-Kurve ermöglicht uns eine Prognose zu Ihrer freizeit- oder leistungssportlichen Leistung. Interessant ist besonders die Beurteilung Ihrer Leistungskurve anhand vorhergehender Tests und Kurven. In ausgewählten Fällen ist es sinnvoll, die Laktat-Leistungsdiagnostik mit einer Spiroergometrie zu kombinieren, die zusätzliche Aussagen zur Ausdauerleistungsfähigkeit und Ihrem Energiestoffwechsel erlaubt.

Unsere sportmedizinische Leistungsdiagnostik ist eine wichtige Voraussetzung für eine sinnvolle Steuerung Ihrer Trainingseinheiten und individuelle Belastungsempfehlungen für Ihr Ausdauertraining.

Spiroergometrie

Die spiroergometrische Untersuchung ermöglicht nicht nur eine verlässliche Aussage zur Funktion Ihres Herzens, Kreislaufs, Ihrer Atmung und dem muskulären Stoffwechsel im Ruhezustand, sondern auch unter ansteigender körperlicher Belastung, bis hin zur Ausbelastung Ihrer Leistungsfähigkeit.

Bei der Spiroergometrie erfassen wir Ihre pro Atemzug (Atemzugtiefe) oder pro Zeiteinheit (Atemminutenvolumen) transportierten Atemvolumina und messen gleichzeitig Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe in der Ein- und Ausatemluft.

Durchführung der Untersuchung

Die Anfangsleistung und Steigerungsschritte der Belastung legen wir unter den individuellen Gesichtspunkten Ihrer Fitness fest. Während der Untersuchung tragen Sie eine dicht sitzende Atemmaske, die mit einem sogenannten Flowmeter versehen ist. Über dieses Gerät bestimmen wir die Atemvolumina und messen die O2- und CO2-Konzentrationen Ihrer Atemluft. Gleichzeitig registrieren wir über das Belastungs-EKG Ihre Herzfrequenz. Bei Bedarf erfolgt außerdem die Messung Ihrer Blutdruckwerte sowie die Bestimmung der Laktat- und Blutgaswerte aus den, auf jeder Stufe am Ohrläppchen entnommenen kleinen Blutproben.

Zu diesem Thema: Veröffentlichungen von Dr. Schmieg

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