Diabetologie

Wir sind für Sie da!

Lexikoneintrag: DiabetesIn unserer Praxis steht Ihnen ein spezialisiertes Team in allen Fragen zum Thema Diabetes zur Verfügung. Wir helfen Ihnen, ihre Krankheit anzunehmen und erfolgreich zu bewältigen.

In welchem Stadium Ihr Diabetes auch ist, wir stehen Ihnen mit differenzierten und modernen, klinisch etablierten Verfahren zur Seite. Der ganzheitliche Ansatz unseres Konzeptes verfolgt auch in unseren Schwerpunkten Gestationsdiabetes, Insulinpumpentherapie und dem diabetischen Fuß die bestmögliche medizinische Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten. Wir helfen Ihnen, mögliche Ängste zu überwinden, Ihr Selbstvertrauen zu stärken und Ihre Selbstständigkeit zu bewahren. Wir wissen, dass Patienten mit "schwerer Insulinresistenz" oder "nicht kontrollierbaren Blutzuckerschwankungen" besondere Zuwendung und eine individuelle Therapie benötigen, die nachhaltig wirkt.

Durch Kooperationen mit anderen Fachärzten und Kliniken können wir Folgeerkrankungen rechtzeitig erkennen und optimal therapieren. Auch bei "schwierigen Fällen" – wie z.B. bei der schmerzhaften Polyneuropathie – finden wir durch alternative Therapieansätze (fast) immer eine Lösung.

Die richtige Einstellung verhindert Folgeschäden, erhöht die Lebenserwartung und bestimmt entscheidend die Lebensqualität und die Lebensfreude.

Bitte fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!

„Volkskrankheit“ Diabetes

InsulinpumpeDiabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist durch einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet. Weltweit erkranken immer mehr Menschen an Diabetes.

In Europa gibt es rund 50 Millionen Diabetiker. Deutschland hat mit rund 12 % der 20-79-jährigen den höchsten Anteil. Die Mehrzahl sind so genannte Typ-2-Diabetiker. Ungesunde Ernährung und zuwenig Bewegung führen zu einer ungesunden Lebensweise. Übergewicht ist hier der entscheidende Risikofaktor. Andererseits führt die gestiegene Lebenserwartung zu einer Zunahme diagnostizierter Typ-2-Diabetiker. Generell steigt die Wahrscheinlichkeit einer Diabeteserkrankung mit dem Alter.

Typische Beschwerden bei Diabetes mellitus:

  • Starker Durst
  • Mattigkeit, Abgeschlagenheit
  • vermehrtes Wasserlassen
  • Juckreiz
  • Heißhunger
  • Sehstörungen
  • Anfälligkeit für Infekte

Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt die Blutgefäße und führt ohne eine geeignete Therapie zu Spätschäden.

Mögliche Spätfolgen

  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Durchblutungsstörungen
  • Veränderungen der Netzhaut
  • Störungen der Nierenfunktion
  • Wundheilungsstörungen

Entscheidend für die Vorbeugung dieser Spätschäden ist eine sorgfältige Blutzuckereinstellung. Wenn Sie als Patientin oder Patient außerdem auf Ihre Ernährung und ausreichend Bewegung achten und Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren, können Sie auch mit der Diagnose eines Diabetes mellitus ein beschwerdefreies Leben führen und Folgeschäden nachhaltig vermeiden.

Der DFB und unverantwortliches Sponsoring - Pressemitteilung der Deutschen Diabetes Gesellschaft zu einer ungesunden Allianz

"Die Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert den Deutschen Fussballbund auf, Werbepartnerschaften mit Coca-Cola, Ferrero und McDonald's zu beenden."

Aktuelle Mitteilungen zur Diabetologie

Wirkstoff Rosiglitazon seit dem 01. November 2010 vom Markt

Am 23. Okt. 2010 hat die Europäische Arneimittelagentur (EMA) empfohlen Medikamente mit dem Wirkstoff "Rosiglitazon" vom Markt zu nehmen.

Rosiglitazon (Avandia®, Avaglim®, Avandaryl® und Avandamet®) ist ein Antidiabetikum aus der Gruppe der "Insulin-Sensitizer" zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2. Das Wirkprinzip ist eine "Erhöhung der Empfindlichkeit" des Gewebes auf Insulin.

Begründung:

Nach wissenschaftlichem Kenntnisstand erhöht die Substanz das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen – insbesondere ischämische Herzerkrankungen (Herzinfarkt) und Herzinsuffizienz. Rosiglitazon kann zu einer vermehrten Flüssigkeitsretention (Ödembildung) und Frakturneigung bei (postmenopausalen) Frauen führen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat sich der Empfehlung angeschlossen und angeordnet, dass Arzneimittel mit dem Wirkstoff "Rosiglitazon" in Deutschland ab dem 01. November 2010 nicht mehr vertrieben werden dürfen.

Wichtige Information für unsere Patienten:

Bitte setzen Sie keinesfalls die oben genannten Tabletten sofort ab, da dies gefährlich sein könnte.
Sprechen Sie zeitnah mit uns über alternative Therapiemöglichkeiten. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Aus für Speziallebensmittel

Der Bundesrat hat am 24. September 2010 beschlossen, dass Lebensmittel speziell für Diabetiker nur noch bis zum 09.Oktober 2012 in den Verkehr gebracht werden dürfen.

Begründung:

"Nach wissenschaftlichem Kenntnisstand benötigen Personen mit Diabetes mellitus keine speziellen diätetischen Lebensmittel mehr, da für Sie inzwischen die gleichen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung gelten wie für die Allgemeinbevölkerung".
(§28 "Verordnung über diätetische Lebensmittel" Abs.4)

Dr. Schmieg ist Mitglied der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)

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